Wie wird Strom transportiert?
Strom kann nicht so einfach gelagert werden wie Wasser, Gas oder Heizöl. Das bedeutet, dass Strom am Besten immer dann erzeugt wird, wenn er gerade gebraucht wird. Deswegen verbindet das Stromnetz alle Kraftwerke und alle Verbraucher miteinander. Dadurch entsteht ein riesiges Netzwerk, über das der Strom genau dahin gebracht wird, wo er benötigt wird.
Beim Strom funktioniert das ähnlich wie in unserem Körper: Unser Herz pumpt Blut durch unseren Körper, zuerst durch große Adern und dann durch immer kleinere. Genauso wird der Strom vom Kraftwerk über das ganze Land in jeden einzelnen Haushalt gebracht. Zuerst durch das Höchstspannungsnetz und dann weiter durch das Hochspannungs-, das Mittelspannungs- und schließlich durch das Niederspannungsnetz.
Zwischen den einzelnen Netzen stehen Transformatoren. Sie wandeln den Strom in eine niedrigere und zum jeweiligen Gebrauch geeignete Spannung um. Das macht auch der kleine Transformator an einer Modelleisenbahn oder das Netzteil eines Handys.
Wenn wir Auto fahren, sehen wir manchmal die großen Hochspannungsmasten, an denen die Stromleitungen hängen. Diese Stromleitungen ziehen sich wie lange Straßen über die Felder durch die Landschaft. Achtet mal darauf.
Aber es gibt auch Möglichkeiten Strom zu speichern. Mit einer Batterie oder einem Akkumulator, kurz Akku. Das ist eine aufladbare Batterie. Batterien und Akkus speichern Strom für eine gewisse Zeit und geben diesen dann später an andere Geräte ab. Sie versorgen Geräte mit geringem Stromverbrauch, beispielsweise Taschenlampen und MP3-Player.
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