Wie war es früher?
Noch vor 200 Jahren kannten die Menschen Strom nicht. Deshalb lebten sie ganz anders:
Licht machten sich die Menschen mit Petroleum-Lampen und Kerzen. Den Einkauf auf dem Markt erledigten sie zu Fuß oder mit einem Pferdewagen. Die Wäsche wurde in großen Kesseln gekocht. Wenn sie Musik hören wollten, mussten die Menschen selber singen oder zur Geige greifen. Kühlschränke gab es nicht, und so mussten die Lebensmittel immer frisch sein.
Aber nach und nach entdeckten einige schlaue Menschen, wie Strom hergestellt werden kann. Außerdem stellten sie fest, dass Metall Strom gut weiterleitet. Damit konnten sie Strom von einem Ort zum anderen transportieren.
Einer dieser schlauen Menschen, der große Erfinder Thomas Alva Edison, erstellte dann einen Plan, um die Wohnungen der Menschen mit Strom zu versorgen. "Ganz einfach," sagte er, "Wir brauchen ein Kraftwerk, das den Strom herstellt und Leitungen, die den Strom in die Wohnungen bringen."
Damit die Menschen den Strom auch nutzen konnten, erfand er gleich noch die Glühbirne – und den Schalter zum einschalten. So hatten die Menschen plötzlich Licht in ihren Wohnungen.
Wir können uns heute kaum noch vorstellen, was für eine Erleichterung diese Erfindung für das Leben der Menschen war. Es ist auch schon ziemlich lange her: Eure Urgroßeltern nannten die Straßenbahn noch „die Elektrische“. So erkennen wir an der Sprache, dass Elektrizität damals noch etwas ganz Besonderes war.
Auch heute gibt es noch viele Menschen, die ohne Elektrizität leben: In Afrika, Asien und Südamerika gibt es noch viele Dörfer ohne Strom.
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